Menschenleben schützen mit intelligenter Sicherheitstechnik

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Datum

11.12.2017

Rubrik

Presse / Produkte

Mit zunehmender Urbanisierung müssen Immobilien kontinuierlich an neue Nutzungskonzepte angepasst werden. Daher sind vernetzte Systemlösungen wichtig, die in Echtzeit auf veränderte Anforderungen reagieren können. Nur so werden unabhängig vom Gebäudetyp oder von der Nutzungsart kontinuierlich eine bedarfsgerechte Versorgung bei maximaler Gebäudesicherheit gewährleistet.


Wenn es um Brandschutz geht, steht der Mensch immer an erster Stelle. Bei Bränden und Feuer hat man primär die Angst zu verbrennen, aber die eigentliche Gefahr sind die Rauchgase. Er wirkt nicht nur tödlich, er macht auch die Orientierung unmöglich und verhindert eine effektive Brandbekämpfung der Feuerwehr. Da die Sicherheitstechnik ein essenzieller Bestandteil für jeden Neubau, aber auch für die Sanierung eines Gebäudes ist, darf ein Brandschutzkonzept oder vorbeugender Brandschutz in keinem Gebäude fehlen. Auch wenn die Technik meist nicht sichtbar ist und im Hintergrund arbeitet, ist diese enorm wichtig.


Um im Brandfall die Rauchfreihaltung von Flucht- und Rettungswegen zu gewährleisten, müssen daher Druckbelüftungs- und Entrauchungssysteme schnell und sicher funktionieren.  Die Evakuierung von Menschen und einen Löschangriff der Feuerwehr müssen über einen längeren Zeitraum sichergestellt werden. Daher ist es bei beiden Systemen besonders wichtig, dass im Brandfall in kürzester Zeit alle sicherheitsrelevanten Komponenten und Systeme einwandfrei funktionieren und koordiniert gesteuert werden.


Entrauchungssystem

Ein richtig dimensioniertes Entrauchungssystem erfüllt nicht nur die Vorschriften, sondern befördert heiße giftige Gase aber auch Rauch aus dem Brandbereich. Damit wird den Personen die Flucht und der Feuerwehr ein Löschangriff ermöglicht. Ein Entrauchungssystem besteht aus verschiedenen Sicherheitskomponenten wie Entrauchungsventilatoren, Jalousie-Entrauchungsklappen und einer Steuerung, die perfekt aufeinander abgestimmt sind.

Gibt es in einem Gebäude Mehrbereichsanlagen, die eine Anpassung des Volumenstroms in Abhängigkeit vom Ort der Auslösung benötigen, kann von TROX die nach EN 12101 – 3 zertifizierte Frequenzumrichtereinheit verwendet werden. Eine Drehzahlanpassung von Ventilatoren im Brandfall ist dadurch sicher, exakt und einfach möglich.


Entrauchungsventilatoren sind sicherheitsrelevante Bauteile und müssen daher den baurechtlichen Vorschriften genügen. Die Instandhaltung von Brandschutzeinrichtungen obliegt alleine der Sorgfaltspflicht des Bauherrn oder des Betreibers. Wartungsvorschriften wie Fett- und Lagerwechsel sowie regelmäßige Probeläufe sind für den Betreiber mit einem erheblichen finanziellen Einsatz für Montage und Material verbunden. Mit dem Ventilator Diagnosesystem ist eine zustandsabhängige Wartung bzw. Instandhaltung über die reine Lagerlebensdauer hinaus möglich. Eine Wartung erfolgt nur nach einer entsprechenden Meldung des Diagnosesystems. Damit spart TROX dem Betreiber nicht nur Kosten, sondern übernimmt auch die Haftung für den Betrieb derer.


Die Jalousie-Entrauchungsklappe EK-JZ dagegen dient zur Abführung von Rauchgasen und zur Nachströmung für die Entrauchung einzelner oder mehrerer Brandabschnitte. Dabei fährt sie nach einem automatisch oder manuell erhaltenen Steuersignal in die gewünschte Sicherheitsstellung. Eine Stellungsänderung ist bis zu 25 Minuten bei einer Temperaturbelastung nach Einheits- Temperaturzeitkurve (ETK) nachgewiesen (MA, manuelle Auslösung). Die mehrlamellige Entrauchungsklappe EK-JZ wurde speziell für Schächte konzipiert, die für die Rauch- und Wärmeableitung aus Brandgeschossen sorgen (z.B. Tiefgaragen), sie kann aber auch in feuerbeständigen Entrauchungsleitungen eingesetzt werden. Sie ist dafür konzipiert, Rauch und Wärme über Entrauchungsanlagen mit maschinellen Rauchabzugsgeräten abzuleiten oder für Nachströmung zu sorgen. Falls die Abzugsanlage dafür zugelassen ist, kann die Klappe auch die Lüftungsfunktionen erfüllen.


Druckbelüftungssystem

Die Entrauchungsklappe wird nicht nur für Entrauchungsanlagen verwendet, sondern sie eignet sich auch bestens zur Rauchfreihaltung von Treppenhäusern mittels Druckbelüftungsanlagen.


Als Grundlage für vorbeugenden Brandschutz werden in Österreich die „Technischen Richtlinien Vorbeugender Brandschutz (TRVB)“ herangezogen. Die Anforderungen an die Durchströmungsgeschwindigkeit in Stiegenhäusern im Fall eines Brandes sind in der TRVB S112 formuliert. Für einen gesicherten Rettungsweg müssen in Gebäuden zwei Fluchtwege geplant werden. Ist dies aus architektonischen oder baulichen Gründen nicht möglich oder gewünscht muss der gesicherte Rettungsweg durch andere Maßnahmen sichergestellt werden. Durch eine Druckbelüftungsanlage kann selbst bei nur einem bestehenden Rettungsweg auch die Sicherheit für die Nutzer hergestellt werden. Da für den Aufbau der notwendigen Geschwindigkeit ein deutlich höherer Volumenstrom erforderlich ist als für den Druckaufbau bei geschlossenen Türen, muss der der Druck bzw. der Zuluftvolumenstrom geregelt werden. Maximal 3 Sekunden sind nach EN 12101-6 zulässig, um nach Öffnen oder Schließen einer Tür zumindest 90% der neuen volumetrischen Anforderungen zu erzielen. Innerhalb dieser 3 Sekunden muss bei sich öffnenden Türen der für die Türdurchströmung erforderliche Volumenstrom zusätzlich bereitgestellt werden. Bei sich schließenden Türen muss innerhalb der 3 Sekunden der Zuluftvolumenstrom reduziert werden oder durch ausreichend schnell öffnende Druckentlastungsklappen die überschüssige Luftmenge abgeführt werden. Die Zuverlässigkeit im Betrieb sowie die Einhaltung der Regelzeitanforderungen (3 Sekunden) gemäß EN 12101-6 sind die bei TROX verwendeten Druckentlastungklappen durch Funktionsprüfung, Standfähigkeits- und Resonanztest nach 10.000 Lastwechseln bei einer notifizierten Prüfstelle (IFI Aachen) nachgewiesen und testiert.


Selbst bei komplexen Druckbelüftungsanlagen erhalten Sie bei TROX alles aus einer Hand. Hierbei können beispielsweise FU-geregelte Entrauchungsventilatoren für die Abströmanlagen als normgemäße Lösung ausgeführt werden. Dabei können auch die Jalousie-Entrauchungsklappen in ihrer herausfordernden Steuerung durch TROX NETCOM Bustechnologie mit Leichtigkeit und einfachster Verkabelung konzipiert werden. Über eine zentrale Schnittstelle werden alle relevanten Sicherheitsinformationen für Brandschutz und Entrauchung ausgelesen und koordiniert gesteuert. Alle Komponenten lassen sich in TROX NETCOM als System für die Steuerung von ganzheitlichen Brandschutzlösungen in Gebäuden integrieren. Damit ist die Anlage nicht nur besonders sicher, sondern auch für die Zukunft gerüstet.

Der Mensch steht bei TROX sowohl im Komfort aber vielmehr noch in der Sicherheit im Mittelpunkt. Durch die zukunftssicheren Komponenten und Gesamtsysteme unterstützt TROX alle Projektbeteiligten um die Betreiber in seiner Verantwortung und Haftung zu begleiten. Damit ist TROX ein verlässlicher Partner, der die Verantwortung nicht nur für die Komponenten übernimmt, sondern darüber hinaus auch die Funktion des Gesamtsystems. Mit diesen und anderen Systemlösungen von TROX kann somit eine maximale Gebäudesicherheit gewährleistet werden um im Notfall Menschenleben zu retten.

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